Vier
Dörfer, ein Herz...
Finalborgo 
Wenige Kilometer von dem lebhaften Leben der Küste entfernt, dieses
Dorf im Landesinneren 1100 von den Markgrafen Del Carretto gegründet.
Vom 14. bis 17. Jhdt. war es die Hauptstadt der Markgrafschaft
und sticht in der Region durch die Erhaltung der Mauern, der
Gebäude und der Kirchen
hervor.
Mit Schiefer umrahmte Haupteingänge versiegeln beeindruckende
religiöse und bürgerliche Gebäude- unter denen ihre Wichtigkeit
nach das Konvent der Santa Catarina und die Basilica von S.Biagio
hervortreten - während sich in den engen Gassen des Dorfes die
Handwerksläden reihen. Ein Vermögen an Kreativität ist in dem
"Stein Finales", in der Keramik, im Glas sowie auch in Holz und
Eisen geformt. Nach kurzem Spaziergang stösst man schon auf "San
Giovanni" und den Turm des Schlosses Gavone, die erleuchtet in
den Nachthimmel ragen.
Finalmarina
Eine
Strandpromenade, die bei
Sonnenuntergang berauschend ist, ein Schloss, dass dominierend
über der Marina liegt, sehr wertvolle künstlerische Gegenstände,
Anziehungspunkte um bewegte Abende zu verbringen. Alle Bewohner
der Gegend sind für zirka zehn Jahrhunderte in der antiken Pieve
del Finale seit 1578 von den Kapuzinermönchen getauft
worden, die kontrastreich
der Basilika
S.Giovanni Battista gegenübersteht, höchster Ausdruck ligurischen
Barocks.
Das Zentrum Finalmarinas ist eine Fussgängerzone
und sie zu durchlaufen ist eine angenehme Reise in das 16. Jhdt:
die opulenten Gebäude der spanischen Herrschaft tragen Haupteingänge
in Schiefer, Verzierungen und Wappen zur Schau. Der Bogen, der
Margarete von Spanien gewidmet ist, schaut auf das Azurblau des
Meeres, als ob er den Schmeichelungen des Castelfranco antworten
wollte mit seinem achteckigen Turm des S. Bartolomeo. Man möchte
das Meer nie verlassen, dies besonders im Sommer, und es wird
nur nachts akzeptiert, wenn man dem Ruf der Noten folgt, die aus
den Musiklokalen und kleinen Pinten dringt.
Finalpia
Ein
Dorf, dass die ländlichen Wurzeln mit grossem Respekt für die
Geschichte und die Traditionen bewahrt. In Finalpia enfaltet sich
die Landschaft in terrassenfärmig angelegte Hügel und Wein- und
Olivenbaumanbau. Um
die benediktinische Abtei von Santa Marta von Pia entwickeln sich
die Häuser in typischer
Bauart des 15 Jhdts.
Über Pia erheben sich Villen aus dem 15. und 16. Jhdt. mit ihren
bebauten Ländern; während es früher die Wiege von exotischen Pflanzenarten
und Zitrusfrüchten dank ihres milden Klimas war und führend in
der Bebauung der Treibhäuser war, werden heute hauptsächlich Wein
optimaler Qualität angebaut, deren Produkte man in den Gläsern,
die in den Restaurants am Meer serviert werden, kosten kann.
Varigotti
Ein echtes Dorf am Mittelmeer, untrennbar mit dem Meer verbunden,
ein Hauptdarsteller. Eine natürliche Oase, in der die Natur sehr
freizügig war: kristallklare Meeresgründe, Oliven und Zitronen,
die sich sanft in die bunten Häuser einbetten. Das Kap von Varigotti
ist ein wunderschöner Aussichtspunkt, von dem man die Bucht der
Sarazenen bewundern kann, begrenzt im Westen 
von
dem grünen und steilen Vorberg Punta Crena. Richtung
Hang hingegen findet man einen leicht zu erklimmenden Pfad, der
durch duftende Pinien
zu der kleinen Kirche von S. Lorenzo führt, steil über dem Meer.
Teile der Ufermauern, die von befeindeten Genuesen einst versandet
wurden, sind heute noch erkennbar und machen die Seele eines Meeresvolks
dieses Ortes noch heute geltend. Eines Ortes, der im 19.Jhdt.
von Malern und Literaten gefeiert, wurde, die fasziniert waren
von der Atmosphäre und der Landschaft.
Vertraut
schön
Alte Klöster für moderne Kongresse Eine Arbeit ist
sicherlich
angenehmer in einer wertvollen Umgebung. Der Komplex des Konvents
von Santa Caterina bei Finalborgo ist ein wertvoller Rahmen für
die Kongressveranstalter. Die Gebäude des Dorfes gehen auf das
14.Jhdt. zurück und sind teilweise durch spanischen Einfluss verändert
worden. Das Rathaus ist eines der besten Beispiele für die Architektur
der Renaissance in Ligurien. Die kleinen gepflasterten Gassen
passen perfekt zu den Handwerksläden, die verhalten, aber kreativ
sind. Dies gilt auch für das Theter Aicardi,
eines
der ersten des 18. Jhdts. in Ligurien. In diese Atmosphäre von
Harmonie und Erinnerungen an andere Zeiten fügen sich perfekt
die Kirche und das Kloster S.Cterina ein.Der Komplex, der auf
das Jahr 1359 zurückgeht, besitzt auch die Gräber der Markgrafen
Del Carretto; er besteht aus einer Kirche, original mit drei Schiffen,
und zwei Klöstern, die in der Renaissance hinzugekommen sind.
Die Resultate der Restauration
Der monumentale Komplex S. Caterina, der auch im Lauf der Zeit
als Kerker gedient hat, ist ständig sorgfaältig umgebaut worden.
So hat Finale Ligure einen künstlerischen Raum zurückbekommen,
der jetzt
einen
Kongressaal und einen 700 qm grossen Raum für Ausstellungen besitzt,
der Werke von Guttuso, Sassu, Scanavino, Veronesi und Dali beherbergt
hat. Ein Kloster mit einer hervorragenden Akustik, die Konzerten,
Theateraufführungen gewidmet werden kann, eine Bibliothek und
das archäologische Museum Finales, ein richtiges Labor für Gelehrte
und Neugierige. Im Museum sind archäologische Fundstücke ausgestellt,
die aus dem quaternären Zeitalter und aus moderner Zeit stammen.
Und all das im frieden eines Rosengartens und inmitten von Zitronenbäumen,
die sich gerne einer Lektüre und einigen Momenten der Medittation
zur Verfügung stellen.